Über mich

 

 

1957 in Berlin geboren

 

 verheiratet, ein Sohn

 

 Berufe:

Industriekauffrau,

selbständige Kauffrau für Designermodeschmuck

Gesundheitstrainer (Studieninstitiut IST),

Nordic Walking Trainer (INWA / DNV)

Herzgruppenleiter (BGPR)

 

Als in den letzten Jahren immer mehr Menschen mich nach meiner Geschichte fragten und fachmännischen Rat haben wollten, war klar:

ich will denen helfen, die es wollen, aus diesem Teufelskreis zu entkommen und nicht nur Halbwissen vermitteln, sondern fundiertes Wissen weitergeben.

Deshalb entschied ich mich zu studieren. Meine Ausbildung stützte sich auf folgende Pfeiler: Gesundheit (vorrangig Prävention), Ernährungsberatung und Sport (Präventivsport). Ich bin ausgebildete Nordic-Walking-Instruktorin (die Erste in Berlin!) und gebe Kurse für jung und alt, um diesen phantastischen Sport noch mehr publik zu machen.

Mir ist es ein Bedürfnis, Menschen, die in ähnlichen Situationen sind, wie ich es war, zu  unterstützen und zu betreuen und sie vor allen Dingen zu motivieren, es mir gleich zu tun, weil die gesteigerte Lebensqualität mit nichts zu vergleichen ist.

Heute biete ich Ernährungsberatungen an und gestalte individuelle Trainingspläne, auch für Jugendliche und Kinder. Die verschiedensten Entspannungs- und Stressbewältigungsprogramme (autogenes Training, progressive Muskelentspannung u.v.m), sowie beratende und motivierende Gespräche und Gesprächsrunden für Einzelpersonen oder Gruppen  gehören genauso zu meinem Programm, wie sportliches Gesundheitstraining , speziell Nordic Walking Kurse.

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Meine Story

Von dick nach dünn, die lange Reise zu mir selbst

Meine Geschichte: Ein Zentner Fett

 Angefangen hat es im Sommer 1997. Ich wog 131 kg und war nicht sehr zufrieden mit mir. Auslöser für den Entschluß, nun doch endlich richtig abzunehmen, war mein Sohn. Irgendwann stellte ich fest, daß er sich für mich, bzw. mein Aussehen schämte. Es mußte also etwas passieren.

 Dann kam mein 40igster Geburtstag und ich überlegte mir, ob ich so weiter leben wollte wie bisher und dann in den nächsten 10 Jahren durch keine Tür mehr passen würde, oder ob ich etwas ändern wollte. Der Gedanke reizte mich, auszuprobieren, wie es wohl wäre, wenn ich wieder attraktiv und beweglich wäre, ich wieder in alle Kleider, die ich so mochte, passen würde. Ich wollte natürlich auch wissen, wie ich so auf meine Mitmenschen wirken würde. Ich überlegte mir auch, daß mit den Jahren das Abnehmen immer schwieriger werden würde. Da ich Nierenkrank bin und es für mich sehr wichtig ist den Blutdruck niedrig zu halten, war das auch ein Grund, der für das Abnehmen sprach.

 Ich mußte nur noch meinen „ Königsweg “ finden! Anfang 1998 empfahl man mir den, Weg über Akupunktur zu probieren.

 Ich rief in der Praxis für Naturheilkunde, einem Heilpraktiker, spezialisiert auf Akupunktur, an. In diesem Telefonat wurde mir erklärt, daß bevor die Nadeln gesetzt werden, ein Vortrag über das Abnehmen mit Akupunktur und die richtige Diät währenddessen anzuhören ist. Erst nach dem Vortrag soll entschieden werden, ob diese Art des Abnehmens praktiziert werden kann und die Akupunkturnadeln gesetzt werden.

 Was hatte ich zu verlieren - also meldete ich mich zu diesem Vortrag an.

 Wichtigster Punkt ist, dass die Akupunktur die Diät nur unterstützt und nicht vollbringt. Das bedeutet, das die gesetzten  Nadeln das Hungergefühl reduzieren:  Winzige Akupunkturnadeln werden in die Ohrmuschel bzw. auf das Ohrläppchen gepickt. Sie werden auf den Nerven-, Sucht– und Magenpunkt gesetzt. Somit kann man 3 von 4 Faktoren des Hungers beeinflussen. (1.Magensäureproduktion wird reduziert, 2.Manipulation des Magenfüllstandes, 3.Gastrinproduktion wird gesenkt) Der vierte Faktor, der Blutzuckerspiegel, kann nur durch Nahrungszufuhr gesenkt werden. Hier greift ein ausgefeilter Essplan. Der Essplan ist leicht durchführbar und gilt für drei Wochen.

 Nach zwei Stunden Vortrag erklärte er, dass er jetzt denen die Nadeln setzten würde, die meinten, dass diese Form des Abnehmens für sie das Richtige sei. Wer der Meinung war, dass dies nicht das Richtige für ihn sei oder wer noch hadere, könne gehen.

 Als ich die ersten drei Tage der Reduktion mit den Akupunkturnadeln hinter mich gebracht hatte, konnte ich von leichten Kopfschmerzen und abnehmendem Hungergefühl berichten. Dies war total normal, die Kopfschmerzen entstanden durch die Entgiftung (Abhilfe: viel trinken) und das Hungergefühl wurde weniger, weil der Blutzuckerspiegel sank. Es war also alles im grünen Bereich.

 Nach ersten drei Wochen wurden die Nadeln entfernt und ich hatte sage und schreibe 8,3 kg weniger auf der Waage, ich war total glücklich, freute mich aber auch, wieder etwas „Richtiges“ essen zu dürfen. In den letzten zwei oder drei Tagen dieser drei Wochen träumte ich schon davon, Brot und Käse essen zu dürfen. Andererseits stand aber für mich nach dieser Zeit fest, dass, wenn ich die Erhaltungsphase hinter mich gebracht hatte, es weiter mit Abnehmen gehen sollte. Die ersten zwei Tage in der Erhaltungsphase sind mit ca. 600 kcal. ausgelegt. Das hat den Grund, dass man seinen Magen schonend wieder an normale Mengen gewöhnt. Ich habe festgestellt, dass ich das unbedingt beachten sollte, denn es ist mir schon passiert, dass ich mich nicht daran gehalten habe und ich dann das Gefühl hatte, dass mein Magen platzen wird. Das ist sehr schmerzhaft und überaus unangenehm, soll heißen, das mit der Gier ist so eine Sache.

 Die Erhaltungsphase (Dauer auch drei Wochen), die p. Tag 1.200 kcal. zuläßt, ist eine Platauphase. Sie ermöglicht es dem Körper, sich an sein neues Gewicht zu „gewöhnen“. In jeder dieser Wochen wird ein sogenannter Fastentag eingelegt. Hier darf ich nur meinen Quark, die Brühe und Selters zu mir nehmen. Der Fastentag dient dazu, eventuell zugenommene Pfunde auszugleichen. Natürlich bin ich auch während dieser drei Wochen zum Wiegen gegangen. Ich habe fast nicht zugenommen (400 Gramm).

 Nach diesen drei Wochen Erhaltungsphase und fast richtig essen bin ich wieder hin, um mir die Nadeln neu setzten zu lassen. Jetzt wußte ich schon, was auf mich zukommt. Diese zweite Phase mit den Nadeln hatte ich auch sehr erfolgreich hinter mich gebracht (7,7 kg weniger). Es war phantastisch, jetzt wurde mir meine Kleidung zu groß. Alles hing an mir - ein irres Gefühl!

 Im Mai 1998 habe ich mir dann zum dritten Mal die Nadeln setzten lassen. Wieder zeigte die Waage 6 kg weniger. Das heißt, jetzt hatte ich seit Beginn fast 24 kg abgenommen - was für ein Erfolg! Überall wurde ich auf meine neue Figur angesprochen, ich gebe zu, das tat und tut sehr gut.

 Dann kam der Sommer und die Ferien. Ich beschloss mir eine Auszeit von der Diät zu nehmen. Um es kurz zu machen: von Juni bis Ende August hatte ich 6,5 kg zugenommen. Da waren die Ferien mit dem guten Essen und der Ruhe und zusätzlich waren mehrere große Feiern in dieser Zeit. Also war mein Wille noch nicht ganz so stark, um diesen Versuchungen zu widerstehen.

 Aber was soll es, dachte ich mir und ging brav wieder zu meinem Heilpraktiker. In diesen ersten drei Wochen nahm ich das ab, was ich den Sommer über zugenommen hatte. Für mich war das nicht schlimm, denn ich wußte, dass ich noch eine große Strecke vor mir hatte. Mein Motto war und ist: Leben und genießen, langsam jedoch kam der Zusatz - alles zu seiner Zeit!

 Im Herbst nahm ich dann nochmals in drei Wochen 5,2 kg ab. Insgesamt hatte ich im ganzen Jahr 1998 genau 30 kg abgenommen.

 Was ich jedoch überhaupt nicht in Betracht gezogen hatte, war die nun folgende Weihnachtszeit. Wenn man Jahrzehnte in falschen Mustern gegessen hat, reicht ein Jahr in keinem Fall aus, um den Verlockungen der Weihnachts- und Winterzeit zu entgehen. Das gute Essen, die herrlichen Süßigkeiten und die wunderbaren Weine, kurz - die Verlockungen waren für mich einfach riesig. Bezahlt habe ich diese Völlerei mit 11,3 kg Zunahme. Aber immer noch hatte ich mein Ziel vor Augen: ich wollte rank und schlank werden!

 Da es für mich keinen besseren Weg zum Abnehmen gab, bin ich mit einem sehr starken schlechten Gewissen im Februar 1999 wieder zum Nadeln setzen gegangen.

 Man muss sich vorstellen: bis Anfang Juni habe ich gebraucht, um meine Weihnachtssünden auszugleichen!

 Jetzt ging das Abnehmen nicht mehr ganz so einfach. Bis zum Jahresende 1999 hatte ich dann in Summe 13,2 kg abgenommen.

 Seit Beginn der Behandlung sind das nun 41,9 kg.

 Wieder kam Weihnachten. Diesmal kostete mich diese Auszeit gute 8 kg. Inzwischen war ich mir darüber im Klaren, dass ich, um mein Gewicht  halten zu können, sehr viel disziplinierter leben musste. Das heißt, nicht alle Vorgaben des Diätplanes über Bord zu werfen, wenn Weihnachten kam. Andererseits gebe ich zu, dass ich auf diese Art und Weise in der ganzen Zeit nie das Gefühl hatte, irgendetwas versäumt zu haben. Ich habe äußerst bewusst „gesündigt“ und dabei genossen. Man könnte auch sagen: auf genießen folgte büßen. Somit war dann auch immer der Wiedereinstieg in die Diät für mich total akzeptabel.

 Auch im Januar 2000 habe ich mir die Nadeln wieder setzten lassen. Von Januar bis Ende März 2000 habe ich 10 kg abgenommen. Insgesamt habe ich jetzt 53 kg abgenommen.

 Mein Leben ist heute ein ganz anderes als früher. Ich fühle mich phantastisch. Das Stehen fällt mir nicht mehr schwer und die Kilos drücken nicht mehr auf meinen Rücken. Ich schlafe wie ein kleines Baby, früher hat mich meine Leibesfülle beim Schlafen oft beeinträchtigt.

 Ab Jahresbeginn 2000 ging ich drei- bis viermal die Woche in ein Fitness Studio. Erst als ich nicht mehr ganz so dick war bin ich dorthin gegangen. Anfänglich hat mich meine Leibesfülle beim Sport gestört und natürlich behindert. Zusätzlich habe ich mich geniert.

 Ich will damit sagen, dass ich vollstes Verständnis für jeden habe, der dick ist und nicht gleich von Anfang an Sport betreibt: das Fett stört. Auch dort hat man meine Veränderung voller Lob und Staunen beobachtet. Mir ist das passiert, was man überall nachlesen kann: mir macht Sport richtig Spaß und es ist eine neue Leidenschaft von mir geworden. Manchmal kann ich es gar nicht glauben, dass ich voller Begeisterung meinen Körper so „anstrenge“ und mich dabei noch so wohl fühle! Es ist wunderbar festzustellen, dass man auch auf diese Art seinen Körper formen kann! Seit Mai 2000  joggte ich zwei bis dreimal die Woche, auch das machte mir riesigen Spaß!

 Im Oktober 2000 habe ich einen sportmedizinischen Check machen lassen, um überprüfen zu lassen, ob mein Körper die Wandlung gut überstanden hat. Das Ergebnis hatte mich hoch erfreut: ich bin total gesund, Blutdruck und Herzfrequenz sind absolut normal, die Nieren sind ohne Befund. Meine Fitness, attestierten mir die Ärzte, ist überdurchschnittlich gut. Für die ist das ein erstaunlicher Fall.

 Das Allerbeste sind jedoch die vielen Komplimente, die ich zu hören bekomme. Ich schwebe seit dem irgendwie über den Dingen.

 All diese Veränderungen hatten zur Folge, dass ich meine Einstellung zur Gesundheit sehr verändert habe und ich beschloss meinen Beruf zu ändern. Mein Bedürfnis nach mehr Wissen um Gesundheit und Sport mündeten darin, dass ich nun studierte. Da mich immer mehr Menschen fragten, wie ich das mit mir vollbracht habe, abzunehmen, wollte ich fundiert antworten können. Halbwissen lag und liegt mir nicht.

 Da das Joggen leider immer meinen Blutdruck sehr stark belastete, und ich mit der Zeit meine Gelenke spürte, fing ich an nach Alternativen zu suchen. Ich wurde fündig: Nordic Walking heißt die Sportart, man könnte sagen Skilanglauf ohne Ski und Schnee, aber mit den Stöcken. Sehr effizient, einfach zu erlernen, für fast jeden anwendbar und einfach genial! Außerdem machte ich den Trainerschein für Nordic Walking. Ich bin die erste Nordic Walking Instruktorin in Berlin!

Es ist vollbracht:

ich habe meine Abschlussprüfung mit Erfolg hinter mich gebracht und bin jetzt Gesundheitstrainer (IST) !!!

 Februar 2003

Zeitungsbericht:  "Frau von Heute" Nr. 26 / 18.06.2004

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Meine Fotos

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